April 2018

Ausgezeichnete bayerische Schulen: Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung“ verliehen

Die Grundschule Veitshöchheim aus dem Landkreis Würzburg in Unterfranken hat den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule 2017“ für ihr Projekt „Animationsfilm mit Knetmännchen“ erhalten. Für Ihre Aktion wurde die Schule von der TÜV SÜD Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern e.V. ausgezeichnet.

Der Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ wird von der Landesverkehrswacht Bayern und der TÜV SÜD Stiftung bereits zum sechsten Mal vergeben. Der erste Preis ist mit € 2.000,00 dotiert und am 23. April 2018 vom Regierungspräsidenten aus Unterfranken, Dr. Paul Beinhofer, an den Schulleiter Stefan Dusolt und die Konrektorin Julia Heres überreicht worden. Die Schüler der 4. Jahrgangsstufe haben sich im Unterricht Gedanken gemacht, wie man am sichersten Fahrbahnen überquert: Zusammen mit Frau Julia Heres wurde ein Animationsfilm mit Knetmännchen gedreht, der Titel des Filmes lautet „Notlandung auf der Erde“. Die Schülerinnen und Schüler bastelten nicht nur die Kulissen und die Figuren selbst, sondern entwickelten auch das Drehbuch. Dr. Beinhofer lobte das Engagement der Schule. „Mit Ihrem Beitrag zeigen Sie eindrucksvoll, wie kompetenzgerechter Unterricht heute in der Grundschule aussieht. Hoffentlich regt Ihr Beitrag viele Schulen zur Nachahmung an!“ 

Innovative Schüler in Bayern: Ausgezeichnete Ideen aus dem gesamten Freistaat

Die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule Ingolstadt (Oberbayern), die Grundschule Friedberg-Süd (Schwaben) und die Josef-Schlicht-Grundschule aus Steinach (Niederbayern) erhielten die weiteren Preise.  „Kleine Projekte mit großer Wirkung“ heißt das mit dem 2. Preis bedachte Projekt der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule aus Ingolstadt. Die Schule entwickelte ein Konzept für fächerverbindendes Lernen und projektorientiertes Arbeiten (Schüler unterrichten Schüler). Die Arbeitsgruppen befassten sich unter anderem mit folgenden Themen: Energiespardorf, Lichtbrechung und Reflexion, Blitz- und Entladung, Leichtbau mit Carbon, „Ostereier in physikalischer Mission“ u.v.m. Aus den Händen von Horst Schneider, Vorsitzender des Vorstandes der TÜV SÜD Stiftung, erhielten die Vertreter der Schulleitung ihre Urkunde und ein Preisgeld über € 1.500,00. 

Die Drittplatzierte Grundschule Friedberg-Süd wurde für ihr Projekt „Gestalten von Verkehrszeichen für einen sicheren Schulweg“ ausgezeichnet. Die Schüler der 4. Klassen entwickelten Ideen, welche Tipps sie ihren Patenkindern aus der 2. Klasse weitergeben wollen. Dazu wurden eigene Verkehrszeichen gemalt und gebastelt und anschließend den Patenkindern vorgestellt. Dr. Dieter Aufderhaar, Bezirksvorsitzender der unterfränkischen Verkehrswachten, gratulierte der Schulleitung zum dritten Preis und zu € 1.000,00 Preisgeld.

Den vierten Preis, dotiert mit € 500,00, verlieh ebenfalls Dr. Dieter Aufderhaar an die Josef-Schlicht-Grundschule aus Steinach für ihren „Verkehrspräventionstag“. Stellvertretend für die Schule stellte Polizeihauptkommissar Dieter Kluske vom Bayerischen Polizeiverwaltungsamt das gemeinsam mit der Grundschule durchgeführte Projekt vor.

Innovativer Preis für nachhaltige Aktionen

Die Landesverkehrswacht Bayern und die TÜV SÜD Stiftung vergeben gemeinsam den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“. Teilnehmen können Klassen oder Kurse aller Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen, FOS/BOS, Gymnasien und Berufsschulen in Bayern. Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von insgesamt € 5.000. Das Preisgeld soll entweder verwendet werden für die Unterstützung der Lehrkraft, der Schule oder der Klasse zur Weiterentwicklung des Konzeptes, für die Finanzierung einer Evaluation, um die erfolgskritischen Faktoren zu hinterfragen oder für die Unterstützung bei der Aufbereitung und Auswertung des Konzeptes an anderen Schulen und Schularten.

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