Internationaler Wissenstransfer an der TU Dresden

Sprit aus der Sonne, die Sicherheit automatisierter Fahrzeuge, Robotereinsatz am Bau – das sind nur einige der Themen, zu denen internationale Wissenschaftler mit Unterstützung der TÜV SÜD Stiftung gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Dresden in den vergangenen Jahren geforscht haben.

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Morgen macht die Sonne den Sprit

Professor Aldo Steinfeld, ETH Zürich

Professor Peter Lund, Aalto-Universität, Helsinki

Professor Aldo SteinfeldProfessor Peter Lund

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es dringend neue Energietechnologien. Sie sind das Forschungsgebiet von Professor Aldo Steinfeld, ETH Zürich, und Professor Peter Lund von der, Aalto-Universität in Helsinki. Die Gastprofessoren forschten gemeinsam am Boysen-Graduiertenkolleg der TU Dresden – auf Einladung der TÜV SÜD Stiftung.

 Professor Steinfeld will beispielsweise Autos und Flugzeuge mit Sonnenenergie antreiben. Dafür nutzt er einen Solar-Reaktor, der unter seiner Leitung am Lehrstuhl für erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich entwickelt wird. Allerdings nicht für elektrischen Strom, sondern zur Produktion von flüssigen Treibstoffen, wie Benzin oder Kerosin. „Wir brauchen dazu keine fossilen Brennstoffe – nur drei Zutaten: Wasser, CO2 und die Sonne als Quelle sauberer, erneuerbarer Energie“, so Professor Steinfeld.

https://www.psi.ch/

www.easac.eu/energy/steering-panel/prof-peter-lund.html


Roboter am Bau

Professor Alexej Bulgakov, Südwestliche Staatliche Universität Kursk

Professor Alexej BulgakovDer Einsatz von Robotern und modernster Computertechnologie spielt beim Bauen von morgen eine tragende Rolle. Die Automatisierung sorgt für mehr Effizienz, kürzere Bauzeiten, geringere Kosten. Höhere Effizienz, bessere Qualität und mehr Nachhaltigkeit: Themen, zu denen Professor Alexey Bulgakov forscht und lehrt. Der Spezialist für Automatisierungs- und Robotertechnik an der Südwestlichen Staatlichen Universität Kursk war für ein halbes Jahr zu Gast bei Institutsdirektor Professor Rainer Schach am Institut für Baubetriebswesen an der TU Dresden und bei Professor Thomas Bock, Leiter des Instituts für Baurealisierung und Baurobotik an der TU München. Der internationale Wissenschaftleraustausch wurde unterstützt von der TÜV SÜD Stiftung.

www.tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/ibb


Wer fährt sicherer: Mensch oder Maschine?

Professor Masayoshi Tomizuka, University of California, Berkeley

Professor Masayoshi TomizukaAutonome, miteinander vernetzte Fahrzeuge werden das Unfallrisiko in Zukunft stark senken. So prognostiziert es eine aktuelle Studie der TU Dresden zur Mobilität 2025. Maschinen sicherer zu machen – genau das ist auch ein Forschungsschwerpunkt von Professor Masayoshi Tomizuka von der University of California in Berkeley. Zum Wissensaustausch nahm er an der Summer School des Lehrstuhls für Kfz-Technik der TU Dresden teil – unterstützt durch die TÜV SÜD Stiftung.

Im Interview beantwortet Professor Tomizuka die Eingangsfrage so: „Maschinen natürlich. Ganz einfach, weil Menschen häufiger Unfälle verursachen. Beispiel sind junge Fahrer, die aus den verschiedensten Gründen häufiger Unfälle bauen, Senioren, deren Fahrtüchtigkeit nachlässt oder aber auch der Einfluss von Drogen am Steuer. Aber klar: Auch bei einer Maschine gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Trotzdem werden autonome Fahrzeuge in Zukunft weit weniger gefährlich sein als traditionelle.“

www.tu-dresden.de/bu/verkehr