Vorbildliche Verkehrserziehung an bayerischen Schulen

Der erste Platz geht nach Niederbayern: Die Grundschule Neustadt an der Donau und die örtliche Anton-Balster-Mittelschule haben jüngst den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ für ihr Tutorenprojekt „Gucken, checken, richtig machen“ gewonnen. Ausgezeichnet wird ein Gemeinschaftsprojekt der Klasse 2d der Grundschule mit der Klasse 6a der Mittelschule: Die Schülerinnen und Schüler haben in altersgemischten, heterogenen Gruppen medial innovativ wichtige Aspekte der Verkehrserziehung bearbeitet. In kurzen Videoclipsequenzen wurden Themen wie „Richtiges Verhalten an der Bushaltestelle“, „Sicher mit dem Fahrrad links abbiegen“ oder „Das Handy hat im Straßenverkehr nichts verloren“ behandelt. 

Der zweite Platz ging an die Grundschule Konnersreuth (Oberpfalz) für ein klassenübergreifendes Verkehrserziehungskonzept der Jahrgangsstufen 1 bis 4; den dritten Platz errang die Grundschule St. Martin aus Deggendorf (Niederbayern) für ihr Projekt „STOP & GROW“ zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Schulumfeld.

Die Landesverkehrswacht Bayern und die TÜV SÜD Stiftung loben den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ in jedem Schuljahr aus, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Teilnehmen können Klassen oder Kurse aller Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen, FOS/BOS, Gymnasien und Berufsschulen in Bayern.